13.09.2010
Was haben Sherlock Holmes und Dr. Watson im MedienHafen zu suchen – gar mit Lupe? Wen verdächtigen die beiden Ermittler unter 150 Medienleuten, die im Medienhafen singen und feiern? Zum neunten Mal lud die Landesanstalt für Medien (LfM) zur “The Last Night of the Proms” ein. Die BBC übertrug das legendäre Konzert live und exklusiv aus der Royal Albert Hall in London direkt ins geschmückte Foyer der LfM.
The Last Night of the Proms - das ist das traditionelle Abschlusskonzert der sog. „promenade concerts“. Diese traditionelle Sommerkonzertreihe hat sich seit ihrer Gründung 1895 zu einem einzigartigen Musikfestival entwickelt. Innerhalb von zwei Monaten finden in London mehr als 70 Konzerte statt. Besonders durch ihre populären und experimentellen Musikstücke setzen sie sich von anderen Konzertreihen ab. Das Abschlusskonzert mit fast 6.000 Menschen in der Londoner Royal Albert Hall sowie Millionen von Fernsehzuschauern weltweit haben die Veranstaltung auch dieses Jahr zu einem einzigartigen internationalen Musikfestival gemacht. Das Satellitensignal wurde extra „angezapft“, damit alle das Spektakel über Leinwände verfolgen konnten.
Auch in Düsseldorf hat die exklusive Übertragung der BBC für die LfM bereits Tradition. Wie in den Vorjahren erlebten wieder zahlreiche Gäste aus Politik und Medien einen stimmungsvollen Abend mit einer Symbiose aus exquisiter klassischer Musik und diesmal Motiven aus der englischen Krimiwelt: Stilechte Kandelaber vor der Earl-affinen Bücherwand; Handschellen und Spürhunde; Dutzende von alten Sherlock-Holmes-Büchern als Deko – erneut angerichtet von der Agentur bosanova (Köln).
Unter den Gästen: die Schauspielerinnen Marie Luise Marjan und Liz Baffoe („Lindenstraße“), der frühere NRW-Innenminister Ingo Wolff (bereits Stammgast der LfM), Gene Musselman (neuer CEO von UnityMedia), Peter Charissee (ANGA), Simon Cottle (BBC), Jürgen Büssow (ehemaliger Regierungspräsident Düsseldorf), Marc Jan Eumann (Medien-Staatssekretär), Tobias Schmid und Jörg Zajonc (beide RTL). Für Jürgen Brautmeier war es das erste Mal, an dem er als LfM-Direktor den Taktstock schwingen durfte. Er kündigte an, dass nächstes Jahr erneut Lieder von „Hope and Glory“ gesungen werden – wieder in der LfM, dann zum zehnten Mal.
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