17.03.2011

Kultfigur aus dem Ruhrpott



Günther Pohl; Foto: Radio Bochum

Der Fußballkommentator Günther Pohl ist in Bochum längst eine Lokalgröße.

775 Spiele des VfL Bochum kommentiert und seit zwanzig Jahren kein einziges verpasst: Das ist Günther Pohls Bilanz. Vor der Rente will der 57-Jährige Journalist noch die 1.000er-Marke knacken. Der Sportmoderator von Radio Bochum ist bei jedem Match des VfL Bochum dabei und berichtet seit 1990 ausschließlich und mit großem Enthusiasmus über alle Spielzüge seines Lieblingsvereins. Für Pohl haben beim Fußball, so scheint es, journalistische Tugenden wie Distanz und Neutralität nichts verloren. Lautstark, emotional und stets auf der Seite des VfL, das sind die Markenzeichen von Günther Pohl. Für dieses Engagement wird er in Bochum verehrt. funkfenster online stellt den fußballverrückten Sportjournalisten vor.

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14.12.2010

Radio Afrika



Radio Afrika aus Bonn, Foto: Henning Hübert

Afrikanische Migranten machen Radio beim Bonner Bürgerfunk.

Bürgerradio in Nordrhein-Westfalen – das schließt selbstverständlich auch diejenigen ein, die hier leben, aber ursprünglich aus einem anderen Staat kommen. Die Afrikaner in Bonn zum Beispiel kennen sich gut. Einige von ihnen machen mit, wenn LoCom, einer der ältesten Radiofördervereine in Nordrhein-Westfalen, einen Workshop veranstaltet. Heraus kommt dann zum Beispiel „Radio Afrika aus Bonn“, eine halbstündige Magazinsendung auf der Frequenz von Radio Bonn/Rhein-Sieg, die von afrikanischen Rheinländern moderiert wird. Die Themen stammen mitten aus dem Alltag der Migrantinnen und Migranten in der Bundesstadt Bonn. Sie handeln von Schwierigkeiten mit der Ausländerbehörde, kulturellen Unterschieden, vom Heimweh und von funktionierenden oder nicht funktionierenden Partnerschaften. funkfenster online war bei einem solchen Workshop dabei.

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19.11.2010

Gibt es ein Leben nach dem Lokalfunk?



Rainer Zimmermann, Foto: Radio Duisburg

Porträt – Rainer Zimmermann, ehemaliger Chefredakteur von Radio Duisburg

Wo sind sie geblieben, die Ex-Chefredakteure des nordrhein-westfälischen Lokalfunks? funkfenster online hat Rainer Zimmermann besucht. Im 21. Teil unserer Serie über die Karrieren ehemaliger Lokalfunk-ChefredakteurInnen in Nordrhein-Westfalen stellen wir den ehemaligen Chefredakteur von Radio Duisburg vor. Er ist der erste Lokalfunk-Chefredakteur in Nordrhein-Westfalen, der in dieser Funktion in den Ruhestand wechselt. Grund genug, um unsere Serie über ehemalige Lokalfunk-Chefredakteure mit einem Porträt über ihn fortzusetzen.

Das Porträt

Die anderen Porträts

04.10.2010

Kölsch in Düsseldorf



Preisträger des 19. LfM-Hörfunkpreises Bild: Fox-Fotoagentur

Verleihung des 19. LfM-Hörfunkpreises im Alten Kesselhaus in Düsseldorf

Dass sich der Lokalfunk nicht verstecken muss, das ist vielen klar. Besonders deutlich wird die Qualität der Berichterstattung in den Lokalstationen von Nordrhein-Westfalen immer dann, wenn im Herbst die LfM-Lokalfunkpreise verliehen werden. Zum 19. Mal gab es diese Auszeichnung in diesem Jahr. Diesmal in der Industriekulisse des Alten Kesselhauses in Düsseldorf. Die Preise gingen an engagierte Programmmacher und Werber, und zur Krönung gab es noch eine Live-Schalte ins Programm von ProSieben anlässlich des Bundesvision Song Contest von Stefan Raab – mit einer nordrhein-westfälischen Band als Siegerin.

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09.06.2010

Der gute Draht nach oben



Das Kölner Domradio feiert seinen 10. Geburtstag.

Pfingsten 2000 gab es den Startschuss für ein bis dahin einmaliges Hörfunkprojekt in Deutschland. Ein unterhaltsames Vollprogramm sollte das Domradio werden – und dabei der christlichen Gesinnung eine Stimme verleihen. Ein reiner Verkündigungssender wollte und will der Radiosender des Erzbistums Köln aber auf keinen Fall sein und legt zudem großen Wert auf redaktionelle Unabhängigkeit. Und obwohl das Domradio keine genauen Angaben über die Zahl der Hörer machen kann, ist man sich der Gunst derselben doch sicher. Da der Sender nicht nur hörbar, sondern auch sichtbar ist, bekommen seine Macher durchaus mit, was das Publikum an dem Programm schätzt und was nicht. Das Domradio organisiert und überträgt zum Beispiel in jedem Jahr die Fronleichnamsprozession und auch auf dem jüngsten ökumenischen Kirchentag in München war der Sender dabei. funkfenster online stellt den Radiosender mit Sitz direkt neben dem Kölner Dom vor.

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01.06.2010

Radiokinder in Herford



Schüler auf Sendung bei 94,9 Radio Herford Bild: Rolf Ruck

Bei "94,9 Radio Herford" dürfen Schülerinnen und Schüler ans Mikrofon.

"Der Bürgerfunk im lokalen Hörfunk dient dazu, das lokale Informationsangebot zu ergänzen und den Erwerb von Medienkompetenz, insbesondere von Schülerinnen und Schülern, zu ermöglichen und damit auch zur gesellschaftlichen Meinungsbildung beizutragen." So steht es im nordrhein-westfälischen Landesmediengesetz. Juristisch trocken, aber vielversprechend. Denn Schüler gehen tatsächlich auf Sendung in Nordrhein-Westfalen – gefördert von der Landesanstalt für Medien NRW (LfM). In einer losen Reihe berichtet funkfenster online über die Umsetzung der Schulprojekte in den Lokalradios von Nordrhein-Westfalen. Diesmal geht es um die Radiokinder bei "94,9 Radio Herford".

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17.05.2010

"Radio macht Schule"



Teilnehmer des Projekts "Radio macht Schule". Bild: Radio 90,1

Bei Radio 90,1 in Mönchengladbach gehen Schülerinnen und Schüler auf Sendung.

"Der Bürgerfunk im lokalen Hörfunk dient dazu, das lokale Informationsangebot zu ergänzen und den Erwerb von Medienkompetenz, insbesondere von Schülerinnen und Schülern, zu ermöglichen und damit auch zur gesellschaftlichen Meinungsbildung beizutragen." So steht es im nordrhein-westfälischen Landesmediengesetz. Juristisch trocken, aber vielversprechend. Denn Schüler gehen tatsächlich auf Sendung in Nordrhein-Westfalen – gefördert von der Landesanstalt für Medien NRW (LfM). So geschehen seit März in Mönchengladbach bei Radio 90,1. "Radio macht Schule" haben die Mönchengladbacher ihr Projekt getauft. Und das war so vielversprechend, dass es Wiederholungen gibt. funkfenster online hat mit Radio 90,1-Chefredakteurin Gudrun Gehl gesprochen.

Das Interview


04.02.2010

Radioausbildung beim Marktführer



© Timo Stoppacher

Ein Volontariat beim NRW Lokalfunk heißt, Radiomachen von der Pieke auf zu lernen.

Die aktuelle Medienkrise hat den Lokalfunk in Nordrhein-Westfalen nicht verschont. Die 45 Sender arbeiten privatwirtschaftlich, daher hängen ihre Gewinne von der ökonomischen Lage ab. Obwohl die Zeiten schwierig sind, legen die meisten Sender großen Wert darauf, eigene Reporter und Moderatoren hervorzubringen. Die Hörfunkstationen zwischen Aachen und Minden-Lübbecke spielen eine wichtige Rolle bei der Ausbildung des journalistischen Nachwuchses. Und anders als in großen Sendern können Volontäre in kleinen Stationen häufig das Programm selbst mit gestalten, lernen also das Handwerk des Radiomachens von der Pieke auf.
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